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Mein Leben - ein Irrweg

Wer glaubt, ein hochbegabter Mensch hätte einen geraden Lebensweg mit ganz klaren Zielen und Vorstellungen... der lese diesen Lebenslauf. Viel Spaß!

 

Lebenserfahrungen (mein langer (Irr-)Weg zu mir Selbst):

1981 - 1985: Grundschuljahre mit hervorragenden Leistungen

1985 / 1986: 5. Klasse Hauptschule; der für mich vorgesehene Weg soll zur Realschule führen - meine Lehrerin setzt sich jedoch für mich ein und ich werde am Neusprachlichen Gymnasium angemeldet.

1986 - 1991: Zeit am Gymnasium: Die ersten 3 Jahre laufen ganz gut, dann stetiges, langsames Absacken der Leistungen bis zur 9. Klasse, die ich wiederholen musste.

1993 - 1995: Wechsel nach der 10. Klasse an die Technische Fachoberschule - Abi 1995 mit Ach und Krach geschafft (Gesamtnote 3,6!)

Mein Kindheitstraum war es immer, Lehrerin oder Tänzerin zu werden. Ein Studium kommt für mich in Frage… „wir sind doch einfache Leute“. Tänzerin… ist was für Träumer… brotlose Kunst! Also…

1995 - Jan. 1998: Ausbildung in einem kaufmännischen Beruf: Ich werde Bürokauffrau mit einem guten Abschluss.

Jan 1998 - Juni 1999: Ich werde von meinem Ausbildungsbetrieb als Sachbearbeiterin übernommen und bin im Einkauf tätig. (Gehaltssteigerung um 30% in einem Jahr, aber unglücklich wegen Mobbing – irgendwie passe ich da nicht rein)

Juli 1999 - Dez 2000: Als Assistentin der Geschäftsleitung einer Wirtschaftsprüferkanzlei tätig. (wieder Gehaltssteigerung, aber unglücklich wegen Unterforderung und ich komme nicht mit Leuten klar, deren Lebenszweck es zu sein scheint, sich über verschmutzte „Milchschaumdüsen“ an der Kaffeemaschine aufregen)

Feb 2000: Einstieg in die nebenberufliche Dozententätigkeit mit einem Excel-Anfänger-Kurs. (Erste berufliche Glücksgefühle – nie werde ich diesen ersten Abendkurs vergessen. Nachdem der Kurs vorbei ist, stehe ich – unglaublich innerlich erfüllt – im verlassenen Seminarraum und denke: „Das ist also ein Seminarraum.“ J (Vielleicht erkennt jemand die Parallele zu „Eine Frage der Ehre“.)

Jan 2001: Ich bekomme meinen Traumjob als Ausbilderin in Vollzeit und Dozentin nebenberuflich. Die Arbeit mit jungen Menschen und Erwachsenen, die ich unterrichten kann, ist genau das richtige für mich.

2001 - 2007: Meine Arbeit als Ausbilderin und nebenberufliche Dozentin sind tolle und lehrreiche Jahre für mich. Ich sammle sehr viel praktische, pädagogische, methodische und didaktische, aber auch menschliche Erfahrungen.

In dieser Zeit beginne ich 2 Studiengänge in Betriebswirtschaftlehre (weil das ja so gut zu meinen Unterrichtsfächern passen würde), die ich beide wieder abbreche. Ich muss mir eingestehen, dass ich mich nicht ausreichend für BWL interessiere, sondern immer der Mensch im Mittelpunkt meines Interesses steht.

2005: Weiterbildung zur Fitnessfachwirtin (IHK): Versuch meine kaufmännische und tänzerische Laufbahn (die parallel lief, hier der Klarheit halber nicht geschildert ist) zu verbinden.

2006: Der Versuch, nebenbei eine eigene Jazzdance-Aerobicstunde aufzubauen, geht es ganz gut los, verläuft sich aber dann irgendwie im Sand… weiß gar nicht mehr genau, warum ich das wieder fallen ließ, vielleicht war das zusätzlich zum Hauptberuf als Vollzeitdozentin zu viel, denn…

Januar 2007: Burn Out – von einer Stunde zur anderen war ich handlungsunfähig und zu keiner Entscheidung mehr fähig. Ärztliche Verordnung: 6 Wochen Ruhe! Danach: Bewältigung des Arbeitspensums durch die Entscheidung, mein Leben grundlegend zu ändern durch…

August 2007: Einstieg in die Freiberuflichkeit als Dozentin (begleitet von Existenzängsten, geschafft durch die Annahme von Hilfe, eigenen Optimismus und Mut.) Ich arbeite hauptberuflich bis Februar 2010 als freiberufliche Dozentin, ob wohl sich nebenbei noch einiges tut:

Sept. 07 - Dez. 07: Ich bekomme die Chance, eine Ausbildung zur Tanztherapeutin bei Iwanson zu machen. Die Ausbildung kostet einiges an Geld und Zeit und ich müsste meine Dozententätigkeit zurückfahren, um die 3-jährige Ausbildung zu absolvieren. Ich entschließe mich, es zu versuchen und mache die Probezeit bis Dezember. Im Dezember fällt die Entscheidung, das Tanzen lieber weiterhin als geliebtes Hobby zu behalten, anstatt es hauptberuflich zu versuchen. Die 3 Monate waren jedoch sehr wichtig für mich, um genau das herauszufinden! 

Sommer 2008: Entdeckung der eigenen Hochbegabung (siehe dazu „Meine Geschichte“)

Herbst 2008: Ausbildung zum "Psychologischen Berater und Coach (BaTB)"

Dez. 2008 Abschluss einer zweijährigen, freiwilligen Psychoanalyse. In dieser Zeit habe ich sehr viel über mich, aber auch über den Menschen an sich gelernt. Außerdem hat mich die Analyse bei vielen gedanklichen und realen „Weggabelungen“ begleitet und unterstützt.

Jan 2009: Beginn eines Psychologiestudiums: Endlich traue ich mich, das zu studieren, was mich immer am meisten fasziniert hat, doch ich studiere nun nicht auf einen Abschluss hin, sondern um für mich selbst zu lernen.

Feb 2009: Entscheidung für den Schwerpunkt Hochbegabung im Coaching. Ich möchte andere hochbegabte Erwachsene dabei unterstützen, „ihren (Irr-)Weg“ zu finden.

Dieser Weg hat mich zum Coaching für Hochbegabte geführt und natürlich ist er hier nicht zu Ende.

Außerdem gab es parallel ja noch mein Leben neben der Arbeit, das nicht viel weniger verworren war.

Aber das… ist eine andere Geschichte… und soll ein andermal erzählt werden.

 
NEWS
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Blog

Seit 25.04.11 gibt es unter "Meine Geschichte" nun einen Blog mit Berichten über mein Leben als Hochbegabte. Auch zum Abonnieren.


 

 
Trainerpreis 2009

Für mein Konzept "Coaching für Hochbegabte" habe ich den Trainerpreis 2009 des BaTB in der Kategorie Coaching erhalten!

Ich habe mich riesig darüber gefreut und möchte mich gleichzeitig für die gelungene Tagung des BaTB bedanken.

Sehen Sie sich das Video an!

 
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